Bewegungskoordination und Muskelaufbau


 

Es gibt die Passive und die Aktive Bewegung.

Der Unterschied ist, bei der passiven Bewegung übernimmt der Therapeut sämtliche Bewegungsabläufe des Hundes und bei der aktiven Bewegung wird der Hund motiviert diese auszuführen.

 

 

 

 

 

Passive Bewegung:

Die Gelenke werden durch den Therapeuten bewegt und man kann gezielt die einzelnen Gelenke und die Gliedmaßen beurteilen. Bei der passiven Bewegung findet keine willkürliche Muskelaktivität statt. Passive Bewegungen werden angewendet, wenn der Patient nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr in der Lage ist, ein oder mehrere Gelenke bzw. eine Gliedmaße zu bewegen.

 

Was bewirkt diese Therapie?

Die Beweglichkeit wird wiedererlangt bzw. erhalten, Schmerzen gelindert, die Produktion von Gelenkflüssigkeit wird angeregt, die Gelenkkapsel wird gedehnt und die Muskulatur wird ebenfalls leicht gedehnt.

 

Aktive Bewegung:

Die Aktive Bewegung kann bei fast allen Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden.

Der Hund muss nur vorher wieder fähig sein sich selbstständig zu bewegen.

Dazu gehören u.a.: Rückwärts gehen, Treppensteigen, Laufen an der Leine über verschiedene Untergründe, Übungen auf Balancekissen,- Balanceboard u.s.w..